Fußbodenheizung
Der Wärmedurchlasswiderstand von Bodenbelägen
Wenn ein Bodenbelag für die Kombination mit einer Fußbodenheizungen konzipiert worden ist, kann der Kunde das an einem speziellen Symbol erkennen. Das Symbol trägt eine Heizschlange mit drei nach oben zeigenden Pfeilen darüber.
Verfügt der gewünschte Bodenbelag über das entsprechende Symbol, gilt es den Wärmedurchlasswiderstand des Fußbodenaufbaus zu beachten. Der Wärmedurchlasswiderstand gibt Auskunft darüber, wie gut das Material des Fußbodenaufbaus (also Dämmunterlage plus Bodenbelag) die Wärme an den Raum weiterleitet. Je höher der Wärmedurchlasswiderstand eines Bodenbelags ist, desto niedriger ist der Wirkungsgrad einer Fußbodenheizung, die Zusammen mit diesem Belag verwendet wird. Beispielsweise Naturstein, Betonstein, Fliesen und Keramikplatten sind optimal für eine elektrische Fußbodenheizung, da die Werkstoffe eine relativ kurze Zeit zum Aufheizen benötigen. Keramikplatten und Keramikfliesen speichern die Energie einer Fußbodenheizung besonders gut und sorgen für eine gleichmäßige Verteilung der Wärme innerhalb des Raumes.