Nassverlegung der Fußbodenheizung
guter Wärmeübergang zum Fußboden
Bei der so genannten Nassverlegung einer Fußbodenheizung werden die Rohre der Heizung mit herkömmlichem Estrich, Anhydritestrich oder Zementestrich übergossen. Die Rohre der Fußbodenheizung liegen dabei in der Regel auf Trägerrosten oder Noppenmatten. Befestigt und gesichert werden die Heizungsrohre meist mit geeigneten Schellen oder Rohrclips.
Heizestrich
Durch die direkte Berührung von Heizungsrohren mit dem verwendeten Estrich wird ein sehr guter Wärmeübergang zum Fußboden erzielt. Für die Nassverlegung werden dem Estrich spezielle Zusatzstoffe beigemengt. Nach dieser Behandlung wird der Estrich auch als Heizestrich bezeichnet. Der Heizestrich muss die Rohre vollständig umschließen, wozu meist eine Materialstärke zwischen vier und sieben Zentimeter benötigt wird. Wegen dem Durchfluss von Warmwasser und Kaltwasser muss damit gerechnet werden, dass sich die Heizungsrohre unterschiedlich ausdehnen. Aus diesem Grund müssen im Estrich an den Rohrbögen so genannte Polsterungen angebracht werden. So kann kostspieligen Rohrbrüchen vorgesorgt werden. Wegen der Ausdehnung des Estrichs, müssen in größeren Räumen auch Dehnungsfugen eingearbeitet werden.